
Luftaufnahme von Sète, dem Yachthafen und Saint-Clair
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Sète, ein Hafen mit 350 Jahren Seefahrtsgeschichte
Der Hafen von Sète, der 1666 als Mündung des Canal du Midi in das Meer erbaut wurde, feierte 2016 sein 350-jähriges Bestehen. Heute gehört er der Region Okzitanien und ist nach Marseille der zweitgrößte Hafen an der französischen Mittelmeerküste. Seine geografische Lage in tiefem Wasser, im Herzen des Languedoc zwischen Montpellier und Béziers, macht ihn zu einem strategischen Knotenpunkt für Verbindungen über das Mittelmeer.
Was Sète von den großen Häfen unterscheidet, ist sein menschlicher Charakter. Der Hafen liegt buchstäblich mitten in der Stadt: Die Kais sind vom Zentrum aus zu Fuß erreichbar, die Passagierschiffe liegen nur wenige Meter von den Restaurants an der Pointe Courte entfernt. Es ist diese authentische Nähe, die Sète bei den internationalen Reedereien den Ruf eines „hidden gem“, einer versteckten Perle, einbringt.






