Loupian2000 Jahre Geschichte an der Lagune
Zwischen Teich und Garrigue birgt dieses kleine südliche Dorf ungeahnte Schätze. Ein Besuch in Loupian gleicht einer Reise durch die Zeit: Jede Epoche hat ihre Spuren hinterlassen, die sich übereinanderlagern und ein für ein Dorf dieser Größe seltenes kulturelles Erbe bilden. Von galloromanischen Überresten bis hin zur Renaissance-Architektur erwartet den Besucher an jeder Straßenecke eine Überraschung: die Stadtmauern der ehemaligen Burg, Renaissancefassaden, Winzerhäuser, die romanische Kapelle Saint-Hippolyte, die gotische Kirche Sainte-Cécile und Überreste der frühchristlichen Kirche. Und als Krönung des Ganzen die gallorömische Villa, eines der wenigen Beispiele einer Villa in Frankreich, die an ihrem ursprünglichen Standort zu sehen ist, wo die als historisches Denkmal klassifizierten vielfarbigen Mosaike seit dem 5. Jahrhundert an ihrem ursprünglichen Platz geblieben sind.
Denn Loupian begnügt sich nicht damit, seine Geschichte mit Eleganz zu tragen, sondern lässt sie lebendig werden. Jeden Sommer versetzen die „Journées Romaines des Augustales“ die Besucher mitten im Dorf in die Zeit der Cäsaren und Gladiatoren, während die Muschelzuchtbetriebe an den Ufern der Lagune von Thau daran erinnern, dass Loupian auch ganz im Rhythmus des Beckens lebt. Zwischen alten Gemäuern und ruhigem Wasser ist dies ein Dorf, das diejenigen nachhaltig prägt, die sich die Zeit nehmen, hier Halt zu machen.


























