Beschreibung
Allein auf der Bühne? Ein farbenfrohes Stück voller Humor und Zärtlichkeit.
Die Meinung des „Théâtre de Poche“:
Eine strahlende Schauspielerin, die die ganze Feinheit, den Humor und die Menschlichkeit des Romans von Jean-Paul Didierlaurent zum Ausdruck bringt.
Ein zärtliches, einfühlsames und zutiefst tröstliches Stück, eine Auszeit voller Sanftheit … vom Goldfisch empfohlen.
Ein echter Favorit.
Zwischen Alltagspoesie und Humor feiert „Die Leserin des 6:27 Uhr“ jene, die still und leise die Welt wieder verzaubern.
Guylaine Vignolles mag weder ihren Namen noch ihre Arbeit. Auch keine Montage. Das ist schon eine ganze Menge.
Als Angestellte in einer Fabrik, die unverkaufte Bücher vernichtet, verbringt sie ihre Tage damit, eine gefräßige Maschine zu füttern. Eine Seitenverschlingerin. Eine Wortfresserin. Ein Friedhof der Kommas.
Und doch leistet Guylaine jeden Morgen, pünktlich um 6:27 Uhr, Widerstand. In der überfüllten RER, die sie zur Arbeit bringt, liest sie laut die Seiten vor, die sie am Vortag vor dem Schredder gerettet hat. Und im Waggon halten die Fahrgäste inne und holen tief Luft.
Doch Guylaine bleibt allein (ob es ihrem Goldfisch auch noch so missfällt).
Bis zu dem Tag, an dem ein zufällig gefundenes kleines USB-Stick alles auf den Kopf stellt. Ein kleines Stick voller Hoffnung und Leben. Ein kleiner Stick, der den Lauf der Dinge durchaus verändern könnte.
Pressestimme: Eine schauspielerische Leistung, die für ihre Subtilität und ihre Fähigkeit gelobt wird, eine Vielzahl von Figuren treffend zu verkörpern. – „Classique en Provence“



