Beschreibung
Allein auf der Bühne? Ein intimes Stück
Die Meinung des „Théâtre de Poche“:
Eine Reise von seltener Intensität. Eine Geschichte, die Spuren hinterlässt.
Astrid Albiso liefert eine Darbietung von bemerkenswerter Präzision. %C0 Ganz allein lässt sie eine ganze Welt entstehen, getragen von einer Inszenierung, in der jede künstlerische Entscheidung der Erzählung dient. Sie entführt uns in das Herz einer Erzählung, in der das Intime mit seltener Feinheit und Kraft auf die Geschichte trifft.
Der eindrucksvolle Beweis dafür, dass die Kraft des Theaters in der Präzision liegt.
Ein absolutes Muss!
Vom Argentinien unter Videla bis zum Frankreich von Claude François – eine Kindheit zwischen Exil, Erinnerung und Neuanfang.
„La Maison aux Lapins“ ist die Theateradaption der autobiografischen Romane von Laura Alcoba. Aus der Perspektive eines Kindes versetzt uns das Stück in das Argentinien der 70er Jahre, das von der Militärdiktatur geprägt war, und anschließend in die Erfahrung des Exils in Frankreich.
Zwischen Schweigen, Angst und Fantasie lernt ein kleines Mädchen, im Untergrund aufzuwachsen und sich anschließend in einer neuen Sprache und einem neuen Land ein neues Leben aufzubauen. Diese Kindheitserzählung beleuchtet, wie sich politische Gewalt im Intimen, im Körper und in der Identitätsbildung niederschlägt.
In einer reduzierten Inszenierung tauchen die Figuren wie Erinnerungsfragmente auf, getragen von Stimme und Gestik.
Zwischen persönlicher Erzählung und kollektivem Gedächtnis lädt „La Maison aux Lapins“ zu einer sinnlichen Erfahrung ein, in der das Theater dem Gestalt verleiht, was oft unsichtbar bleibt.
Pressestimme: Lassen Sie sich nicht vom Titel täuschen, der an ein Märchen denken lassen könnte. „La Maison aux Lapins“? Es ist vor allem ein Meisterwerk, das erschüttert, mitreißt und uns sprachlos macht. Diese kraftvolle Inszenierung bietet der Schauspielerin Astrid Albiso eine Traumrolle, in der sie ihr immenses Talent voll zur Geltung bringen kann. Mit ihrer außergewöhnlichen Leistung spricht sie uns an, entfaltet sich, suggeriert%, ohne jemals aufdringlich zu wirken, und macht uns dieses kleine Mädchen vertraut, das 1976 sieben Jahre alt war und im Untergrund an der Seite ihrer engagierten Mutter aufwuchs. Man lässt sich von den schillernden Farben, der Musik und den Liedern von Claude François verzaubern, man lacht, man weint, und dieses Eintauchen in die Geheimnisse der Erinnerung und der Identität macht zutiefst glücklich – LA PROVENCE – JR Barland



