Beschreibung
Zeitgenössisches Theaterstück (nach einer wahren Begebenheit) nach dem Buch von Gabriel Arout
Die Meinung des „Théâtre de Poche“:
Manche Geschichten treffen uns mit voller Wucht und halten uns bis zum letzten Augenblick in Atem.
„OUI“ gehört zu diesen Geschichten. In einer selten intensiven Situation hinter verschlossenen Türen sind zwei Männer, die sich in allem unterscheiden, gezwungen, einander anzusehen, sich zu konfrontieren … und sich vielleicht schließlich zuzuhören. Ohne jemals in Einfachheit oder Pathos zu verfallen, erkundet das Stück die dunkelsten Seiten des Menschseins mit bemerkenswerter Intelligenz und Zurückhaltung. Die Inszenierung ist von beeindruckender Wirksamkeit, die beiden Schauspieler besticht durch ihre treffende Darstellung.
Dieses Stück wirkt wie eine Schockwelle. Dann kehrt Stille ein.
Die Stille eines atemlosen Saals, bevor ein langer, bewegender Beifall schließlich das zum Ausdruck bringt, was Worte nicht mehr sagen können.
Ein deutsches Lager im Jahr 1944
Als „Unterhaltung“ haben SS-Männer einen jüdischen Schneider aus Frankreich und ein ehemaliges Mitglied der SA – der von Hitler 1934 verunglimpften und seit der „Nacht der langen Messer“ verfolgten Nazi-Miliz – in dieselbe Zelle gesperrt.und seit der „Nacht der langen Messer“ verfolgt wurde.
Wer den anderen vor Tagesanbruch tötet, wird am Leben bleiben.
Gefangen wie eine Tarantel und ein Skorpion in einem Glas – werden sie der Erpressung und der Barbarei nachgeben oder wird es ihnen gelingen, jenseits von Hass und Vorurteilen, %E0 sich anzunähern und einander „JA“ zu sagen?
Pressestimme%A0: Die Inszenierung verstärkt die Kraft dieser Szene hinter verschlossenen Türen. Die Schauspieler fesseln uns und bewegen uns durch die Authentizität ihres Spiels. Ein kraftvolles, ergreifendes und zutiefst aussagekräftiges Stück, das daran erinnert, dass Worte retten können und dass Zuhören heilen kann. Critiquetheatreclau



