Die Geschichte des Rhône-Kanals in Sète
Der Rhône-Kanal bei Sète verbindet die Rhône, die Mittelmeerlagunen, Sète und die Lagune von Thau. Der Kanal ist Teil einer langjährigen Tradition der Wasserbau- und Schifffahrtsentwicklung in einem Gebiet aus Sümpfen und Teichen.
Der Kanal, wie wir ihn heute kennen, wurde schrittweise ausgebaut, um sowohl wirtschaftlichen als auch wasserbaulichen und strategischen Anforderungen gerecht zu werden. Dabei ging es nicht nur darum, die Handelsschifffahrt zwischen dem Hafen von Sète und der Rhône zu erleichtern, sondern auch die Bevölkerung vor Überschwemmungen zu schützen und die Zufuhr von Süßwasser in die Camargue im Departement Gard sicherzustellen, ein landwirtschaftliches und naturreiches Gebiet von außergewöhnlichem Reichtum.
Der Kanal wird heute von Voies navigables de France (VNF) verwaltet, die den Rhône-Kanal in Sète als ein Ziel für den Flusstourismus präsentiert, das stark von den mediterranen Landschaften geprägt ist. Der Kanal durchquert abwechslungsreiche Landschaften aus Lagunen, Feuchtgebieten und Hafenstädten, bevor er in den Étang de Thau mündet und sich zum Hafen von Sète hin öffnet.

Ulm
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Das gewisse Extra:
Der Rhône-Kanal in Sète dient nicht nur der Freizeitschifffahrt. Er spielt eine wichtige hydrologische Rolle, indem er die Feuchtgebiete der Camargue im Departement Gard mit Süßwasser versorgt und so zum ökologischen Gleichgewicht eines der bemerkenswertesten Deltas Europas beiträgt.
















