Beschreibung
Die Kapelle „Notre Dame des Eaux“ stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurde im romanischen Stil aus Muschelkalksteinblöcken errichtet, denn zu jener Zeit waren das Meer und die Lagune die einzigen Lieferanten dieses unmittelbar verwendbaren Baustoffs.
Es handelt sich um eines der für die Kunst der Bischöfe von Maguelone charakteristischsten Denkmäler. Die Widmung zu Ehren der heiligen Maria scheint die These eines Kultes um die Heilkräfte des hiesigen Wassers zu unterstützen.
Sie wurde im im Oktober 1989 in die Ergänzungsliste zum Denkmalverzeichnis aufgenommen und 1994 von der Stadt erworben. Vor ihrem Ankauf durch die Stadt befand sie sich in Privatbesitz und war im Laufe der Jahre zuerst ein Kino, dann eine Eisenwarenhandlung und ein Blumenladen – der Zahn der Zeit hat insofern an ihr genagt.









