Das Symbol einer Geschichte
Der Archipel von Thau ist mit seinen vielfältigen Böden und dem milden Meeresklima seit über 2000 Jahren eine Weinregion. Bereits in der Antike wussten die Griechen und später die Römer den Reichtum dieses vom Meer umgebenen und sonnenverwöhnten Terroirs zu erschließen. Die Griechen brachten im 6. Jahrhundert v. Chr. die ersten Rebstöcke mit, doch es waren die Römer, die den Weinbau prägten, Weingüter errichteten und einen florierenden Handel aufbauten. Der in Amphoren transportierte Wein wurde fortan von den kleinen Häfen von Loupian und Mèze aus nach Rom verschifft.
Auf einer Reise durch den Archipel nimmt Sie das Museum der galloromanischen Villa in Loupian mit auf eine Reise durch diese entscheidende Epoche der Weinbaugeschichte. Die archäologische Stätte zeigt originalgetreu das während des Römischen Reiches erbaute landwirtschaftliche Anwesen, wo man die vielfarbigen Mosaike bewundern kann, die unter Denkmalschutz stehen.
So überdauern die Weinberge Jahrhunderte, Kriege und Invasionen. Im Mittelalter bewahren und beleben die Klöster den lokalen Weinbau rund um den Étang de Thau. Die kleinen Winzerdörfer setzten ihren Handel fort, der sich in der Neuzeit mit der Schaffung neuer Verkehrswege und vor allem durch den Hafen von Sète, der zum weltweit führenden Küfereihafen wurde, intensivierte.
Heute führen die Winzer der Region dieses jahrtausendealte Know-how fort, und die Weinberge schmücken weiterhin die Horizonte.

Spaziergang mit Freunden durch die Weinberge, herbstliche Farben.
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