Die Capitelles Zeugen der Geschichte
Was sind das für kleine Steinhütten, die man mitten in der Garrigue antrifft? Sie tauchen entlang der Wege auf und sind Überbleibsel der Geschichte dieser Region und eines überlieferten Handwerks. Die Capitelles sind Trockenmauerbauten, die erstmals zwischen 2400 und 1700 v. Chr. und dann zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert entstanden. Sie wurden von Winzern und Hirten als Unterstand und zur Lagerung von Werkzeugen und Erntegut genutzt und prägen noch heute die Landschaft.
Mehrere Routen laden dazu ein, sie zu entdecken: der Weiler der Capitelles in Frontignan oder die Rundwanderwege von La Moure sowie die Wanderungen ab Poussan oder Montbazin, die uns einladen, uns das Leben von einst vorzustellen.

Eine Capitelle ist eine Hütte aus Trockenmauerwerk (ohne Mörtel), die als Unterstand dient.
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