Die Geschichte von La Pointe Courte beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Bauarbeiten an der Eisenbahnstrecke begannen. Nach deren Fertigstellung ließen sich die Fischer in diesem Gebiet nieder, das zur Lagune hin offen ist, aber auch ganz in der Nähe des Canal Royal liegt, der zum Mittelmeer führt. Ein kleiner Hafen und Häuser wurden errichtet, und so entstand das Viertel.
Mehr als 150 Jahre später – 150 Jahre später – laden wir Sie zu einem Zwischenstopp in La Pointe Courte ein, dem Fischerviertel schlechthin, fernab vom Stadtzentrum und geschützt vor dem Verkehrslärm. Es ist zudem ein typisches Viertel von Sète, in dem die Immobilien in der Regel in Familienbesitz bleiben. Das Viertel bewahrt mit seinen malerischen Gassen und Fischerhütten sorgfältig die Spuren der Vergangenheit; man muss nur einen Blick auf die Straßennamen werfen, um die Atmosphäre dieses so typischen Viertels zu erfassen.
Ursprünglich bestand die Pointe Courte aus Fischerhütten aus allerlei zusammengewürfeltem Material, Booten, Reusen und Fischernetzen, die in der Sonne trockneten. Im Laufe der Zeit hat sich das Viertel weiterentwickelt, dabei jedoch einen angenehmen Hauch von Authentizität bewahrt. Heutzutage haben die Häuser zwar ein anderes Aussehen angenommen, doch die Hütten und der Geruch von frischem Fisch sind nach wie vor präsent.









