Junge Frau vor dem weißen Felsen, Blick auf die Lagune von Thau.
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Junge Frau vor dem weißen Felsen, Blick auf die Lagune von Thau.

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Tafel 14: Der Mont Saint-Clair vom Teich aus gesehen

Geschichte von Sète: der Mont Saint-Clair

Histoire de Sète : le mont Saint-Clair
Histoire de Sète : le mont Saint-Clair

Panorama vom Mont St. Clair – Seite zum Teich

Dieser 175 Meter hohe Kalksteinberg diente bereits im Mittelalter als Zufluchtsort für Piraten, war aber auch ein Ort des Gebets. Im 12. Jahrhundert wurde ihm eine Kapelle gewidmet. Die Kapelle Notre-Dame-de-la-Salette wurde 1861 an der Stelle der ehemaligen Festung Montmorencette errichtet, die unter Ludwig XIII. gebaut worden war.

Im Außenbereich steht das 1932 errichtete Kreuz, das ursprünglich aus Holz war und heute aus Zement besteht; es ist beleuchtet und kilometerweit sichtbar.

Blick auf die Lagune von Thau

Das Gardiole-Massiv thront über dem Étang de Thau (7.500 Hektar). Der 20 km lange und etwa 5 Meter tiefe See wird von neun Anrainergemeinden gesäumt, die teilweise zu sehen sind. Im Osten, hinter dem Tanklager, liegt Frontignan, das für seinen Süßwein, den Muskateller, bekannt ist, der im Schatten der Gardiole wächst.  Weiter links, wie eine Halbinsel im Étang de Thau, liegt Balaruc-les-Bains, das seit der Antike für seine Thermen bekannt ist. Die Austern- und Miesmuschelfarmen weisen auf die Gemeinden Bouzigues und Loupian hin, die am Nordufer der Lagune liegen. Der Salzgehalt und die Temperatur (zwischen 0 °C und +24 °C) des Wassers machen die Lagune von Thau zu einem wichtigen Zentrum der Muschelzucht in Frankreich. Was die Gemeinden Mèze und Marseillan betrifft, so muss man sich auf die Westseite des Mont Saint-Clair begeben, zum Ort Pierres Blanches, um sie zu erblicken.

Dieser 182 Meter hohe Kalksteinberg, auf dem seit 1932 ein Kreuz steht und der kilometerweit sichtbar ist, diente bereits im Mittelalter als Zufluchtsort für Piraten, aber auch als Ort des Gebets. Heute ist er ein herrlicher Aussichtspunkt auf das Gardiole-Massiv und den Étang de Thau (7.500 Hektar, 20 km lang und ca. 5 m tief), der sich auf neun Anrainer-Gemeinden verteilt und von dem man einen Teil erblicken kann:

Im Osten, hinter dem Tanklager, liegen die Teiche von Frontignan, einer Stadt, die für ihren süßen Muskatwein bekannt ist. Weiter links, wie eine Halbinsel im Étang de Thau, erkennt man Balaruc-Les-Bains, das seit der Antike für seine Thermen berühmt ist. Die Muschel- und Austernfarmen kennzeichnen die Gemeinden Bouzigues und Loupian. Der Salzgehalt und die Temperatur (zwischen 0 °C und +24 °C) des Wassers machen die Lagune von Thau zu einem wichtigen Zentrum der Muschelzucht in Frankreich. Um die Städte Mèze und Marseillan zu sehen, muss man sich auf die Westseite des Berges begeben, genauer gesagt zum Ort Pierres-Blanches.

Les Pierres-Blanches  

Am Nordwesthang des Mont Saint Clair befand sich bis 1920 ein 27 Hektar großer Staatswald, in dem noch Weinreben wuchsen und Schafe frei weideten. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er teilweise abgeholzt, um Brennholz zu gewinnen; ab 1963 wurden dort wieder Kiefern und Zedern gepflanzt. Seitdem hat die Natur auf diesem kalkhaltigen Boden wieder die Oberhand gewonnen. Zwischen dem Kiefernwald und der Garrigue lassen sich rund 400 Pflanzenarten zählen, darunter zwei geschützte Arten: der Jupiterbart, ein blühender Strauch, und die Gagea, ein kleiner Krokus mit gelber Blüte.

Von der Aussichtstafel aus bietet sich ein Rundumblick auf die Cevennen bis hin zu den Pyrenäen und bei klarem Wetter sogar auf den Canigou.