Der von 1776 bis 1886 gegrabene Kanal ermöglichte die Erweiterung der Stadt. Eine Holzbrücke verband damals die Straßen Lazare Carnot und Fréderic Mistral. Sie wurde mit dem Bau zweier Brücken abgerissen: der Pont de la Civette (ehemals Pont Royal, 1844) und der Pont de la Savonnerie (ehemals Pont Legrand, 1842). Die Stadt zählte einst bis zu sechs Seifenfabriken, die jedoch angesichts der Konkurrenz durch die Seife aus Marseille untergingen.
Dieser als „Cadre Royal“ bezeichnete Abschnitt des Kanals, gesäumt von kunstvoll verzierten Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert, ist im Sommer Schauplatz der sehr beliebten Wasser-Lanzenturniere.
Zwar reichen die Ursprünge der Wasserstiche (die 1960 als Sportart anerkannt wurden) bis in die Antike zurück, doch erst im 12. Jahrhundert trainierten in Aigues-Mortes Ritter, die auf ihre Einschiffung zum Kreuzzug warteten, den Kampf auf Booten. Das erste Wasserturnier in Sète fand am 29. Juli 1666 im Vieux Bassin statt, im Rahmen der Feierlichkeiten zur Grundsteinlegung für den Bau des Hafens.









